Freitag, 9. Januar 2015

Charlie Hebdo Flase Flag Inside Job Fake

Zuerst möchte ich allen Hinterbliebenen der Opfer des Attentates auf die Redaktion des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Wieder einmal wurden Menschen geopfert, um Interessen durchzusetzen.

Umso wichtiger ist die Frage nach den wahren Tätern, denn so wie die Überschrift bereits dezent erkennen lässt, glaube ich den offiziellen Verlautbarungen kein Wort.

Aber - immer schön der Reihe nach.

Ich habe mal den Ticker von www.tagesschau.de auf die wichtigsten Meldungen zusammengedampft und kommentiert.

Quelle: www.tagesschau.de

Elf Tote bei Angriff auf "Charlie Hebdo"
07.01.2015 12:53 Uhr
Schwer bewaffnete Männer haben die Redaktion der Satirezeitung "Charlie Hebdo" in Paris angegriffen. Nach Angaben der Polizei drangen sie mit einer Kalaschnikow und einem Raketenwerfer in die Räume der Zeitung ein und schossen dort um sich. Elf Menschen wurden getötet, gab die Staatsanwaltschaft bekannt. Mindestens zehn Personen wurden verletzt, fünf von ihnen schwer. Die Täter befänden sich auf der Flucht. Präsident Francois Hollande berief eine Krisensitzung ein.

"Charlie Hebdo" druckte Mohammed-Karikaturen

07.01.2015 13:21 Uhr
Im Jahr 2012 hatte die Satire-Zeitschrift mehrere Karikaturen zum Islam und den Propheten Mohammed veröffentlicht. Als Reaktion verstärkte Frankreich die Sicherheitsvorkehrungen für seine Botschaften. Die Zeichnungen seien nicht provozierender als gewöhnlich und würden "jene schockieren, die schockiert werden wollen und eine Zeitschrift lesen, die sie nie lesen", sagte der Chefredakteur von "Charlie Hebdo" in einem Fernsehinterview.


Anmerkung 1: Nicht einmal 30 min nach der ersten Tickermeldung wird ohne jegliche Faktengrundlage der Schwarze Peter in Richtung Moslems geschoben. Bis dahin ist lediglich bekannt, dass maskierte Männer mehrere Personen in der Redaktion erschossen haben. Es gibt zu diesem Zeitpunkt NULL Anhaltspunkte, welche Motivation die Täter hatten.



Zusammenhang mit Roman von Michel Houellebecq?

07.01.2015 13:41 Uhr
Der aktuelle Titel von "Charlie Hebdo" widmete die Zeitung dem neuen Roman des Skandal-Autors Michel Houellebecq, der darin die Machtübernahme durch einen muslimischen Präsidenten in Frankreich im Jahr 2022 beschreibt. 

s. Anmerkung 1 - 20 min später gleich nochmal in die gleiche Kerbe: BÖSE MOSLEMS!


Täter sollen "Allah ist groß" gerufen haben

07.01.2015 14:21 Uhr
Die Terroristen von Paris sollen bei ihrem Überfall auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" mehrfach "Allahu akbar" ("Allah ist groß") skandiert haben. Auf Videos im Internet sind zwei schwarz vermummte Täter zu erkennen. Nach Augenzeugenberichten sollen sie bei dem Überfall "Wir haben den Propheten gerächt" gerufen haben. Auf einem weiteren Video im Internet sind angeblich zwei Täter bei der Flucht zu sehen. Die Männer schießen dabei noch auf einen Mann, der am Boden liegt. An der Echtheit des Videos gibt es aber Zweifel.

Augenzeugin: "Täter sprachen perfekt Französisch"

07.01.2015 16:41 Uhr
Die Täter des Terroranschlags von Paris waren offenbar Franzosen. "Sie sprachen perfekt Französisch", sagte die Augenzeugin und Zeichnerin der angegriffenen Zeitschrift "Charlie Hebdo", Corinne Rey, der Zeitung "l'Humanité". Dabei hätten die Täter behauptet, zur Terrororganisation Al Kaida zu gehören. Rey berichtete, sie habe sich unter einem Schreibtisch in Deckung gebracht. Der Überfall habe etwa fünf Minuten gedauert.

Sicherheitsexperten: Täter waren militärisch ausgebildet

07.01.2015 18:25 Uhr
Das Vorgehen der Attentäter lässt nach Einschätzung von Sicherheitsexperten auf eine militärische Ausbildung schließen. Die Täter hätten ihre Waffen ruhig am Körper gehalten und gezielt Schuss für Schuss abgegeben, zitiert AFP Mitglieder der französischen Polizei und von Sicherheitsdiensten. Die Täter hätten sich auch nicht von ihrem Plan abbringen lassen, als sie sich zunächst in der Adresse irrten. Sie seien dann kaltblütig zu Haus Nr. 10 weitergefahren, wo die Redaktion ihren Sitz hat.

Französische Medien spekulieren über Verdächtige

07.01.2015 21:34 Uhr
Mehrere französische Zeitungen melden, es gebe erste Verdächtige. Dabei soll es sich um zwei Brüder im Alter von 32 und 34 Jahren aus Paris handeln. Über die Herkunft des dritten Verdächtigen sei weniger bekannt, er sei ein 18-jähriger Obdachloser, der eine Zeitlang in Reims gelebt habe.

Ausnahmsweise ntv als Quelle:

+++ 22:36 Polizei findet Personalausweis in Fluchtwagen +++
Einen bedeutenden Hinweis haben die Ermittler offenbar bei der Untersuchung des ersten Fluchtwagens gefunden. Dort wurde der Personalausweis von einem der Verdächtigen gefunden. Das teilt die französische Zeitung "Le Point" mit. Mit dem Citroen C3 waren die drei Täter zunächst vom Tatort geflohen, haben dann aber noch einmal das Fahrzeug gewechselt.

Anmerkung 2: Ah ja, ein Profikiller verliert mal eben aus Versehen seinen Personalausweis im Fluchtauto. Das erinnert ein wenig an 9/11, wo ja der Pass eines Attentäters unversehrt aus dem Flugzeug direkt auf den Schreibtisch eines FBI-Beamten segelte. Wie wahrscheinlich ist es überhaupt, dass ein Killer einen Personalausweis - und zwar seinen eigenen, ungefälschten dabei hat? Und wofür braucht er den? Falls er in eine Polizeikontrolle kommt? Hat er dafür nicht die Kalaschnikow dabei? Vielleicht sollten Terroristen dazu übergehen, Visitenkarten liegen zu lassen, da kann man mehrere verteilen und läuft nicht Gefahr, dass bei schlampiger Ermittlung der Ausweis übersehen wird. Außerdem kann man seine Qualifikationen besser unterbringen; in etwa so: 

Eberhard Musterterrorist

- Auftragskiller -

Qualifikationen: Fluchtauto fahren (Experte), Selbstmordattentate (Fortgeschritten), Geiselnahme (Anfänger)



AFP: Molotow-Cocktails und Dschihad-Flaggen im Fluchtauto

08.01.2015 14:58 Uhr
Die Polizei hat in dem gestern stehengelassenen Fluchtauto der mutmaßlichen Attentäter in Paris einem Medienbericht zufolge Molotowcocktails und Dschihad-Flaggen gefunden. Es gehe um etwa zehn Brandsätze und Fahnen, mit denen zum Heiligen Krieg aufgerufen werde, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine Quelle, die mit der Untersuchung vertraut ist.

Anmerkung 3: Fast noch besser als Personalausweis. Wie wahrscheinlich ist es, dass Profikiller neben Maschinengewehren Mollies dabei haben? Wozu? Und die Fahnen? Hätte man die nicht besser in der Redaktion von Charlie Hebdo verwenden können? Haben die Killer gewürfelt, ob Schussfeuer oder Flaschenfeuer verendet wird? Auch hier wieder deutliche Parallele zu 9/11, wo man im Kfz der Attentäter den Koran und ein paar Flugsimulationsprogramme fand. 

"Das ist Al Kaida aus dem Jemen"

09.01.2015 12:18 Uhr
Der Besitzer des zweiten Fluchtautos hat laut "Le Monde" mit den Verdächtigen gesprochen. "Wenn dich die Medien fragen, sagen ihnen, das ist Al Kaida aus dem Jemen." Er beschrieb die Beiden als sehr ruhig.
+ + +

De Maizière: Attentäter von Paris auch auf "Schengen-Liste"

09.01.2015 12:38 Uhr
Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat bestätigt, dass die mutmaßlichen Attentäter von Paris nicht nur auf der Flugverbotsliste der USA standen, sondern auch auf der so genannten Schengen-Liste zur Beobachtung ausgeschrieben waren.

Der Bundesinnenminister sagte im Interview für den "Bericht aus Berlin", dass es jetzt herauszufinden gelte, ob die bisher üblichen Maßnahmen ausreichend seien. "Ich möchte ein klares Plädoyer für die Zusammenarbeit der Nachrichtendienste auch mit den USA aussprechen."

Anmerkung 4: Genau, das isses - die üblichen Maßnahmen reichen eben NICHT aus. Wir müssen MEHR und BESSER und ALLE überwachen! Dazu brauchen wir natürlich die Zusammenarbeit mit unserem großen, friedliebenden transatlantischen Bruder! Was für ein hübscher Nebeneffekt des Terrors in Paris!


Schlussbemerkung: Die ganze Story passt mal wieder hinten und vorne nicht zusammen. Ich fress zwei Besen und einen Spaten, wenn an der offiziellen Version mehr als die Tatzeit stimmt. Für mich riecht die ganze Sache sehr streng nach Geheimdienstoperation. 

Und wem es noch nicht aufgefallen ist: die Story im Ganzen erinnert verdammt an das Boston-Attentat - 2 Brüder auf der Flucht mit Megapolizeieinsatz. In Boston war am Ende einer tot und der andere schwer verletzt.

Schaun mer mal.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Die ultimative Verschwörungstheorie oder: Was interessiert einen Milliardär?

Illuminaten, Freimauer, Bilderberger – wer sich mal etwas Zeit nimmt, findet im Netz Hunderte von Thesen und Geschichten von mehr oder weniger obskuren Geheimbünden, die angeblich die Weltherrschaft anstreben oder bereits erlangt haben. Die Story ist im Grunde genommen immer die gleiche: Eine überschaubare Anzahl von Personen zieht im Hintergrund die Fäden, an denen der Rest der Menschheit zappelt.
Ich will diesen ganzen Stories keine weitere hinzufügen. Dieser Beitrag beschäftigt sich daher nicht mit den o.g. Gruppierungen. Mir geht es allein darum, zu analysieren, ob es eine Gruppe Menschen gibt, die
a) das Geld,
b) die Zeit,
c) die Macht
und
d) das Interesse
haben könnte, gewichtige Entwicklungen in der Welt zu beeinflussen, zu lenken und für ihre Zwecke einzusetzen.
Dazu sind einige Vorüberlegungen anzustellen:
1.) Vermögensverteilung
In Deutschland gibt es ca. 900.000 (Euro-)Millionäre, das sind etwa 1 Prozent der Bevölkerung. Diese 900.000 Millionäre haben ein Vermögen von  etwa 3 Billionen Euro. Bei den Milliardären wird es übersichtlicher; 123 soll es in Deutschland geben, die ein Vermögen von 381 Milliarden Euro besitzen.
2.) Jährliches Einkommen eines deutschen Durchschnittsmilliardärs
Wenn man einmal einen deutschen Durchschnittsmilliardär (DSM) kreieren will, dann hat dieser ein Vermögen von 3,1 Milliarden Euro. Oder anders ausgedrückt 3.100 Millionen Euro. Natürlich nicht in bar. Zumindest nicht den überwiegenden Teil. Nein – das schöne Geld wird angelegt. Im Durchschnitt 33% in Aktien und Beteiligungen, 20% in Bonds (verzinsliche Wertpapiere), den Rest in Immobilien, Rohstoffen, Edelmetallen. Denn es soll ja Rendite bringen. Wenn man mal ganz konservativ von einer Rendite von 5% pro Jahr ausgeht, dann “erwirtschaftet” unser DSM 155 Millionen Euro. Jedes Jahr. Ohne jeden Tag acht Stunden irgendwo hinzurennen. Um das täglich Brot, den Erhalt des Arbeitsplatzes, Kosten für den Sportverein oder all die anderen Probleme Otto Normalverbrauchers, die irgendwie mit Geld zusammenhängen, muss sich der DSM defintiv nicht kümmern. Geld ist für ihn immer ausreichend vorhanden.
3.) Soziale Beziehungen
“Gleich und Gleich gesellt sich gern.” Sagt der Volksmund. Stimmt auch. Ärzte sind mit Ärzten befreundet, Juristen mit Juristen, Läufer mit Läufern und Bergsteiger mit Bergsteigern. HartzIV-Empfänger sind unter ihresgleichen ebenso wie Leute mit mittleren Einkommen ebenso wie die oberen Zehntausend. Millionäre sind mit Millionären befreundet. Und Milliardäre wahrscheinlich mit Milliardären. Dabei ist auch davon auszugehen, dass der “einfache” oder “einstellige” Millionär für den Milliardär auch nur Pöbel darstellt, da die prozentuale Ungleichheit ihrer Vermögen viel größer ist als zwischen einem Durchschnittsverdiener und einem HartzIV-Empfänger.
4.) Probleme eines DSM
Was hat so ein DSM für Probleme? Wahrscheinlich erstmal die üblichen: Stress mit der Frau und dem Rest der Familie, die Plautze, die Jahr für Jahr wächst, Falten im Gesicht, die liebe Gesundheit, Alkohol, Drogen, Depressionen. Also alles Geschichten, die Otto Normalverbraucher neben dem täglichen Lauf im Hamsterrad erledigt. Wahrscheinlich wird sich der DSM allem etwas ausführlicher widmen als die restlichen 99%. Trotzdem dürfte dem DSM ausreichend Zeit zur Verfügung stehen, um mit seinesgleichen diejenigen Probleme zu besprechen, die nur diese klitzekleine Elite betrifft. Was könnte das sein? Die Features der neuen Jacht? Der neue Wellnesstempel auf den Seychellen? Der miese Zustand der Skipisten in Aspen? Scheißqualität bei Bentley? Wird sicherlich auch Thema sein, aber nicht Stunden am Tag kosten. Tagespolitik? Kann Thema sein, muss aber nicht – ich persönlich denke eher nicht. Warum sollte sich der DSM mit Tagespolitik auseinandersetzen? Sie betrifft ihn schließlich nicht. HartzIV-Sätze, Pendlerpauschale, die FDP, der Zustand der Pflegekassen, Spitzensteuersatz? Ist letztlich alles irrelevant. Wer jetzt meint: Naja, zumindest der Spitzensteuersatz ist aber schon relevant, oder? – dem sei gesagt: Irrtum! Der DSM zahlt keine 42 oder 45% Einkommenssteuer, sondern pauschal 25% Kapitalertragssteuer auf seine Einkünfte aus Kapitalerträgen. Nur mal so am Rande.
Jetzt die zentrale Frage: Was könnte einen DSM wirklich interessieren?
Ein reflektierter DSM ist sich dessen bewusst, dass er extrem privilegiert ist. Er weiß, dass 99% der Bevölkerung den ganzen Tag im Kreis herumrennen, damit es IHM gut geht. Er weiß, dass das ganze System auf IHN zugeschnitten ist.
Das Einzige, was ihn deswegen wirklich an Politik interessieren dürfte, ist, DASS ALLES SO BLEIBT, WIE ES IST. Nicht die Pendlerpauschale oder Uschi als Verteidigungsministerin. Nein – das große Ganze. Das Wirtschafts- und Finanzsystem. Das System der Geldschöpfung und des Zinses. Das garantiert ihm sein bescheidenes bedingungsloses Grundeinkommen von 155 Mio. Euro. Wichtig ist auch, dass die restlichen 99% nicht auf die Idee kommen, dass irgendetwas faul ist. Und dass nicht das Geld des DSM, sondern sie, die 99%, das Grundeinkommen des DSM erwirtschaften dürfen.
Gedankenexperiment:
Was würde ich tun, wenn ich ein DSM wäre, der weiß, wo der Hase hinlaufen muss?
Ich würde:
a) Fernseh- und Radiosender, Nachrichtenagenturen, Zeitungen und Verlage kaufen, um die öffentliche Meinung in meinem Sinne zu beeinflussen. Alles, was nicht gefällt, wird weder gedruckt noch gezeigt,
b) Think Tanks, Stiftungen, Institute, Universitäten, Vereine und andere Organisationen gründen, die allein dazu da wären, das herrschende System als das bestmögliche darzustellen und alle konkurrierenden Ideen zu verschweigen, lächerlich zu machen oder zu diffamieren,
c) mir ganz viele Sachen einfallen lassen, die die anderen 99% am Laufen halten. Neue Bedürfnisse wecken (lassen), neue Vergnügungen erfinden (lassen), schöne neue Sachen produzieren (lassen), die alle haben wollen. Dann müssen sie nämlich schön arbeiten gehen und haben keine Zeit ihr trostloses Dasein zu reflektieren,
d) dafür sorgen, dass ARBEIT als normal, ja als erstrebenswert angesehen wird. Und wer nicht arbeitet, muss massiv unter Druck gesetzt werden, damit er sich wieder ins Hamsterrad begibt,
e) die Menschen möglichst früh (Kita, Schule, Uni) so konditionieren, dass sie es als normal empfinden, fünf Tage die Woche irgendwo hinzurennen,
f) teilen. Na nicht mein Vermögen. Nein – die Menschen. In möglichst viele Gruppen. Und diese dann ganz gepflegt gegeneinander ausspielen. Alte gegen Junge, Arbeiter gegen Arbeitslose, Gesunde gegen Kranke, Dünne gegen Dicke, Linke gegen Rechte, Heteros gegen Schwule, Männer gegen Frauen – da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Hauptsache, es kommt keiner drauf, dass man mal den Konflikt Arm gegen Reich thematisieren müsste.
g) Kritik an Einzelheiten des Systems erlauben, am System selbst nicht. Höhe der HartzIV-Sätze, Atomenergie, Betreuungsschlüssel in Kitas, Genfood, TTIP, Veggie-Day und Ex-Autorennfahrer, die zu doof zu Skifahren sind - darüber kann man diskutieren; ABER: alles was das System selbst in Frage stellt, wird verschwiegen, lächerlich gemacht, unterwandert oder mit dem Wasserwerfer fortgespült. 
Und bei allem würde ich immer schön im Hintergrund agieren. Keine Namen, keine Fotos, keine Interviews, keine Vermögensaufstellungen, keine Übersichten über Beteiligungen. Nichts.
Abschließend noch eine Aufgabe für Sie, liebe Leser: Schließen Sie ihre Augen, stellen Sie sich vor, Sie wären ein DSM.
WAS WÜRDEN SIE TUN?

Mittwoch, 23. Juli 2014

MH 17 - Was macht eine BUK-Luftabwehrrakete mit einem Flugzeug in 10.000 m Höhe?

Tag 6 nach dem Absturz von MH 17 - es wird dezent zurückgerudert. Auf einmal ist nicht mehr Putin schuld, sondern prorussische Separatisten haben das Flugzeug "aus Versehen" abgeschossen.

Soweit so gut.

Die veröffentlichte Meinung verbreitet aber immer noch die Theorie, die prorussischen Separatisten hätten die Boeing 777 unter Verwendung eines BUK-Luftabwehrsystems abgeschossen.

Ich habe zu dieser Annahme einen scheinbar fachkundigen Kommentar im Netz gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten will:

"Verblüffend ist der Umstand schon, dass die Schuldzuweisungen auf beiden Seiten schnell und unkompliziert mit den tollsten Reaktionen, Thesen und Spekulationen einher gehen und dabei ein ganz entscheidender Fakt aber von all den hochbezahlten "Experten", die höchstwahrscheinlich noch nie die Detonation einer Luftabwehrrakete in einer solchen Größe oder zumindest die Detonation der darin enthaltenen Sprengstoffe gesehen haben und somit herumtheoretisieren, völlig außer Acht gelassen wird: 

Ein BUK - oder auch SA-17 "Grizzly" genannt - beinhaltet einen auf maximale Effizienz ausgerichteten Gefechtskopf mit ca. 70 kg (!) eines hochenergetischen Sprengstoffes, der mit rund 8.000 m/s (8 km/s!) detoniert. Auf ein paar hundert Meter mehr oder weniger kommt es dabei nicht an. Im Zuge der Detonation werden definierte Fragmente der Rakete auf weit mehr, als 1.000 m/s beschleunigt (was etwas mehr, als der Geschwindigkeit eines Geschosses an der Mündung eines NATO Sturmgewehres entspricht), die in einem Radius > 200 m das Umfeld schrotschussartig perforieren und auseinander reißen. 

Darüber hinaus bewirken Zusätze im verwendeten Sprengstoff eine Zünd- und Brandwirkung der entstehenden brennbaren Schwaden sowie auf Alles, was im Nahfeld des Sprengpunktes brennbar sein könnte. Die abgestürzte 777 kann je nach Modell bis zu 170.000 Liter Kerosin tanken - schätzen wir einfach mal so 100.000 Liter an Bord zum Zeitpunkt des Vorfalls. 

WÄRE es tatsächlich eine BUK gewesen, hätte die Detonation des Gefechtskopfes den Treibstoff der völlig ungepanzerten Zivilmaschine größtenteils quasi schlagartig zerstäubt und die entstandene Aerosolwolke aus Kerosin und Luftsauerstoff (wenn auch wenig in der Höhe), INNERHALB DER sich genau zu dem Zeitpunkt die auseinanderfliegenden Teile der Maschine und deren Passagiere nebst Gepäck, Bekleidung, Pässen, Geld, Papieren u.s.w. befanden, zur Explosion gebracht! 

Man möge sich jetzt einfach mal frei machen von Hollywood Movies, in denen die Leute vor einem flammenden Explosionsinferno quasi vorweg laufen und nur leicht angerußt mit kleineren Blessuren davon kommen, denn das ist nicht die reale Welt einer Detonation von 70 kg HE mit unmittelbar folgender Explosion einer Aerosolwolke aus mehreren 10.000 Litern Kerosin. 

Fazit: Wäre es tatsächlich eine BUK gewesen, hätten die Zeugen vor Ort etwas ganz anderes am Himmel gesehen. Zudem würden hierbei die Überreste der Wrackteile nach freiem Fall aus knapp 10.000 m Höhe sowie die vorgefundenen Gepäckstücke und Leichenteile völlig anders aussehen - nämlich schwarzgebrannt oder zumindest vollkommen verrußt! 

Bei einem Abschuss mittels einer Bordkanone oder Detonation einiger Kilo normalen Sprengstoffes, wie z.B. C-4 oder Semtex an Bord der Maschine hätten wir aber genau das Bild des Trümmerfeldes, wie es tatsächlich vorgefunden wurde. Zum Vergleich wäre das Trümmerfeld von Lockerbie auch für die Laien sehr aufschlussreich und da wissen wir heute wohl in etwa, was genau passiert ist... 

Alles in Allem: Qui bono?!?"

Das ist relativ deutlich. Vor meinem geistigen Auge sehe ich einen riesigen Feuerball wie bei 9/11 nur halt ohne Hochhaus.

Zusatz meinerseits: Wenn die Maschine in 10.000 m Höhe "schrotschussartig perforiert" wird, ist ein so kompaktes Trümmerfeld wie bei MH 17 aus meiner Sicht äußerst unwahrscheinlich. Die Trümmer müssten über mehrere Hektar verstreut sein.


Gehabt Euch wohl und bleibt wachsam.

Freitag, 18. Juli 2014

Ist MH 17 in Wahrheit MH 370?

Eine False Flag Aktion wie aus dem Bilderbuch

Ein Flugzeug stürzt ab, die Medien überschlagen sich. Dass das Ganze in der Krisenregion Ostukraine passiert, vereinfacht die Sache keineswegs. Wurde die Maschine abgeschossen? Wenn ja - von wem? Wem würde der Vorfall nützen und wem schaden?

Schauen wir uns zunächst die Fakten (die uns präsentiert werden) an:

Am 17.07.2014 stürzt Flug MH 17 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines über der Ostukraine ab. Die Maschine war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur und hatte 298 Passagiere an Bord, die bei dem Unglück alle ums Leben kamen. Der Westen beschuldigt sog. “prorussische Separatisten”, die das Flugzeug abgeschossen haben sollen.

Bei dem verunglückten Flugzeug handelt es sich um eine Boeing 777-200ER.

Eine Boeing 777-200ER von Malaysia Airlines???

War da nicht was?

Und ob!

Am 7. März 2014 verschwand Flug MH 370 spurlos über dem Indischen Ozean. MH 370 war von Kuala Lumpur nach Peking unterwegs. Von Flug 370 fehlt bis heute jede Spur. MH 370 war eine Boeing 777-200ER von Malaysia Airlines.

So ein Zufall aber auch.

Die beiden größten Flugzeugkatastrophen des Jahres 2014 betreffen beide Malaysia Airlines. Beide Male handelt es sich um eine Boeing 777-200ER.

Malaysia Airlines hat genau 11 Flugzeuge vom Typ Boeing 777-200ER im Flottenbestand.

Jetzt mal unter uns katholischen Ordensschwestern: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei den beiden größten Flugzeugkatastrophen des Jahres 2014 beide Male die gleiche Airline und der gleiche Flugzeugtyp betroffen ist, von dem die Fluggesellschaft gerade mal 11 Maschinen hat?

Ich will es mal so ausdrücken: Das ist ungefähr genauso wahrscheinlich, wie ein Hattrick von Manuel Neuer in den nächsten drei aufeinanderfolgenden Länderspielen. Und zwar jeweils zwischen der 13. und 20. Minute.

Was fällt noch auf?

Ein Unglücksort, der auch aussieht wie nach einem Flugzeugabsturz: Überall Trümmerteile, Schutt und Asche; brennende Wrackteile, zerbeulte Turbinen, Teile des Fahrwerkes. Das totale Inferno also, das man sich bei einem Absturz aus 10.000 m Höhe auch genau so vorstellt.


Dann aber das: Die Tagesthemen vom 17.07.2014 zeigen ab min 1:50 ca. 10 Reisepässe, die von den Opfern des Absturzes sein sollen. Die Pässe sind VÖLLIG unverseht - kein Kratzer, keine Brandspuren, nicht mal ein wenig Dreck. Ein Typ klappt einen Pass auf - nach 4 sek ist die Szene vorbei. Die 4 sek sind so gefilmt, dass man im Hintergrund nix vom Absturzort, sondern lediglich Wiese sieht, da die Kamera direkt von oben auf die Pässe draufhält. Könnte also auch irgendwo gefilmt worden sein.

Wie wahrscheinlich ist es, dass Reisepässe den Absturz einer vollgetankten Boeing 777 überstehen?

Wenn man jetzt wieder 1und1 zusammen zählt:

MH 17 false flag inside job fake

Meine Vermutung: MH 370 wird - von wem auch immer - entführt, irgendwo “zwischengeparkt” und dann als MH 17 über der Ostukraine zum Absturz gebracht.

Cui bono - Wem nützt es? Oder um es mit Seneca zu sagen: „Cui prodest scelus, is fecit“ – „Wem das Verbrechen nützt, der hat es begangen."

Also - Wem nützt der Vorfall?

Den prorussischen Separatisten? Wohl nicht, die kriegen jetzt richtig Programm von Seiten der Ukraine, der EU und der USA. Jeder prorussische Separatist, der fehlerfrei "WODKA" buchstabieren kann, wird sich schwer hüten, eine Verkehrsmaschine vom Himmel zu holen.

Den Russen? Auch nicht - die haben sicher an einer geräuschloseren Szenerie Interesse, um ihre Schäfchen in der Ostukraine ins Trockene zu bringen.

Der Ukraine? Zumindest hat man ein paar mehr Argumente gegen die prorussischen Separatisten.

Der EU? Wenn man unbedingt einen Krieg mit Russland anzetteln will - JA.

Der USA? Siehe EU.

Ich möchte an dieser Stelle jedem DRINGEND empfehlen, für den Hintergrund beim Kollegen Brzezinski nachzulesen.

Zbigniew Brzezinski, einer der großen Geostrategen der US-Außenpolitik, schrieb in seinem Buch "The grand chessboard" 1997 Folgendes: "Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt... Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr... Wenn Moskau allerdings die Herrschaft über die Ukraine ... wiedergewinnen sollte, erlangte Russland automatisch die Mittel, ein mächtiges Europa und Asien umspannendes Reich zu werden." An anderer Stelle schreibt er: "... der Fortbestand der globalen Vormachtstellung Amerikas hängt unmittelbar davon ab, wie lange und wie effektiv es sich in Eurasien behaupten kann." 

So jetzt mal nochmal 1und1 zusammenzählen und jeder weiß, warum in der Ukraine der Teufel los ist und wer dort Koch und wer Kellner ist.

Das Buch von Brzezinski heißt in der deutschen Ausgabe "Die einzige Weltmacht". Gabs mal als Taschenbuch, ist neu leider nicht mehr erhältlich. Gebraucht ab 160 €. Wer allerdings nach "die einzige Weltmacht pdf" im Netz sucht, wird schnell fündig. Viel Spaß beim Lesen!

Und ich bin gespannt, was man uns im Zusammenhang mit Flug MH 17 noch so alles präsentieren wird.

In diesem Sinne:

Bleibt wachsam.

PS: In den 4 Monaten zwischen dem Verschwinden von MH 370 und dem “Unfall” von MH 17 hätte man das Ding wenigstens umlackieren und einer anderen Fluggesellschaft unterschieben können - ehrlich jetzt mal.